Ostergärtchen – ein Ritual zum Osterfest

Inhalt

Lesezeit: 2 Minuten

Das Osterfest naht – ein Fest des Neubeginns, der Wandlung und der Hoffnung. Auch für jene von uns, die nicht im christlichen Glauben verwurzelt sind, birgt dieser Moment im Jahreskreis eine tiefe, uralte Magie: Das Leben erwacht neu.

Eine besonders schöne und sinnstiftende Tradition, die diesen Wandel sichtbar und erfahrbar macht – vor allem für Kinder – ist das Ostergärtchen säen.

Ein kleines Stück Frühling, das wir selbst erwecken

In einer Schale oder einem kleinen Töpfchen wird feine Erde ausgebreitet. In diese dunkle Erde streuen Kinderhände Samen – traditionell Weizenkörner. Dann beginnt das Warten, begleitet von täglicher Fürsorge: Gießen, Licht schenken, Wärme spenden. Unter der Erde, im Verborgenen, regt sich schnell neues Leben.

Damit das Gras bis zum Osterfest in voller Pracht steht, empfiehlt es sich, etwa 7 bis 10 Tage vor Ostern mit der Aussaat zu beginnen. So hat das zarte Grün genügend Zeit, sich zu entfalten – und das Ostergärtchen wird pünktlich zum Fest zum Symbol des Frühlings.

Die Sprache der Symbole

Die Geschichte vom Licht, das zurückkehrt, vom Leben, das sich erneuert, ist universell. Und das Samenkorn, das in der dunklen Erde stirbt, um neues Leben hervorzubringen, spricht eine Sprache, die wir alle verstehen. Es ist eine Erinnerung daran, dass das Leben in Zyklen verläuft – Tod, Wandlung, Neubeginn. Und dass wir selbst Teil dieses großen Kreislaufs sind.

Für Kinder ist das Ostergärtchen ein Spiel und ein Staunen zugleich. Und auch für uns Erwachsene kann es ein schönes Ritual sein – ein Innehalten, ein Nachspüren: Was in mir will neu erwachen? Wo beginnt in meinem Leben ein zarter Trieb zu wachsen?

Ein Fest für das Leben

Am Abend vor dem Ostersonntag stellen Kinder ihr Ostergärtchen auf die Fensterbank, vor die Haustür oder in den Garten. Und wenn sie am Morgen hineinschauen, hat der Osterhase ein leuchtendes Ei darin versteckt. Und vielleicht findet es so einen Platz auf dem Tisch und wird zum Symbol eines Festes für das Leben.

Tipp am Rande:

Falls das Weizengras besonders hoch gewachsen ist, lässt es sich wunderbar in einen Smoothie geben. Weizengras ist reich an Vitalstoffen und eine grüne, gesunde Zugabe. So begleitet uns das Ostergärtchen nicht nur symbolisch, sondern auch ganz praktisch – mit Frische, Energie und Lebenskraft.

Deine Katharina

Die Vision hinter Milamari ist einfach, aber tiefgründig:

„Gemeinsam schaffen wir eine liebevolle Umgebung, in der die ganze Familie wachsen und aufblühen kann. Weil die Liebe und der Frieden in unseren Familien, Liebe und Frieden in diese Welt bringt!“

guest
0 Kommentare
Inline Feedbacks
View all comments

Das könnte dir auch gefallen

Nach oben scrollen